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Bericht Trierrischer Volksfreund vom 13.08.2008
Hochbetrieb im Fahrerlager
War das eine Show: Das "Team Turtle-Racing Trier" richtete in der Diedenhofener Straße die deutsche Meisterschaft (DM) in der Vierrad-Antrieb-Klasse für ferngesteuerte Modellautos aus.
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Bevor es beim Modellauto-Rennen auf die Strecke geht, werden die Flitzer gepflegt und repariert. TV-Foto: Dietmar Scherf
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Trier. (dis)
Samstagvormittag in der Diedenhofener Straße: Auf dem vom Sportamt zur Verfügung gestellten Gelände hat das "Team Turtle-Racing Trier" eine Rennstrecke vorbereitet. Der noch junge Verein - er wurde im Februar 2006 gegründet - ist Ausrichter der deutschen Meisterschaft (DM) in der Vierrad-Antrieb-Klasse für ferngesteuerte Modellautos.
Aus ganz Deutschland waren die 54 Teilnehmer angereist, die sich für die Endläufe der DM qualifiziert hatten. Auch vom Ausrichter nehmen drei Mitglieder an der Meisterschaft teil. "Den Rest unserer Mitglieder brauchen wir als Helfer", erzählt Andreas Korn. Er und Vorsitzender Rudolf Pitsch haben an den beiden Renntagen alles bestens im Griff.
Im Fahrerlager werden Renner auf Vordermann gebracht
Die Atmosphäre ist beeindruckend und steckt an. Im Fahrerlager basteln die "Rennfahrer" an ihren Modellautos. Um die 40 Zentimeter langen und bis zu 60 Stundenkilometer schnellen Rennmaschinen für den Wettkampf herzurichten, werden Reifen gewechselt, abgerissene Leitungen gelötet oder noch schnell ein gebrochener Spoiler ausgetauscht.
Unterdessen haben die ersten Piloten ihre Fernbedienungen zum Steuern der Autos eingeschaltet. Sieben Minuten haben sie Gelegenheit, ihre Flitzer mit höchstem Tempo über die 195 Meter lange Rennstrecke zu steuern. Doch das ist nicht so einfach. Denn das Trierer Team hat mehrere Wellen, eine Steilwand, einen zu überspringenden Tisch und Doppelsprünge in den Rennverlauf eingebaut. So wundert es nicht, dass gelegentlich ein Modellauto neben der Piste und auf dem Rücken landet. Fleißige Helfer stellen die Autos dann wieder auf die vier Reifen - und weiter geht die Hatz.
Als Sieger stehen nach zweitägigem Wettkampf fest: Rennen ORE4WD: 1. Platz: Jörn Neumann, Langenfeld, 2. Benjamin Gröschel, Rüsselsheim, 3. Marcus Lübke, Wehrheim. Rennen ORE4WDSTD: 1. Mirko Johne, Hamburg, 2. Finn Bobach, Langenfeld, 3. Ralf Wilkenloh, Detmold.

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